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| Beratungskonzept der Meinwerkschule | ||
| (Stand 28.11.2010, Verlinkungen z.T. noch zu setzen) | ||
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Beraten ist ebenso wie Unterrichten und Erziehen
ein Schwerpunkt in den Tätigkeiten einer Lehrerin bzw. eines Lehrers. Vor allem in den letzten Jahren hat Beratung in der Schule einen immer größeren Stellenwert eingenommen. Sie entwickelt und verändert sich ständig. Auch muss berücksichtigt werden, dass sie sich dabei stets auf den Einzelnen einstellen, neuen schulischen Strukturen und einem veränderten gesellschaftlichen Umfeld anpassen sowie vorhandene außerschulische Angebote im Blick behalten muss. |
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| Das
vorliegende Beratungskonzept versucht die unterschiedlichen Themenfelder,
Ansatzpunkte und Ressourcen der Schule zu benennen, aber auch die Vernetzung
mit weiteren Institutionen aufzuzeigen. |
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| 1) Allgemeine Ziele und Aufgaben | ||
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Grundlage für die unterschiedlichsten Formen der Beratung sind die im
Schulgesetz NRW, in der Allgemeinen Dienstordnung (ADO) und im
Beratungserlass verankerten Bestimmungen
(Link folgt noch). Dabei muss für die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigten aber auch Lehrerinnen und Lehrer ein breites Spektrum abgedeckt werden. Dies betrifft zum einen die Themenvielfalt (z.B. Informationsbedarf bei der Schullaufbahn oder Verhaltensauffälligkeiten) aber auch die Dauer der Beratung sowie die Einbindung außerschulischer Partner in die Beratung (z.B. Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit oder Schuldnerberatung). Wichtig ist hierbei vor allem, dass dabei auf ein vernetztes Beratungssystem zurückgegriffen werden kann, das in den verschiedensten Bereichen des Schullebens fest verankert ist. |
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| 2) Grundsätze der Unterstützungs- und der Beratungsarbeit | ||
| Die
Beratung an der Meinwerkschule findet unter den vier Schlagworten |
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Wertschätzung - Vertraulichkeit |
- Unabhängigkeit - Freiwilligkeit | |
statt. Durch sie soll gewährleistet sein, dass jeder Ratsuchende sich angenommen fühlen und die Beratung in einem vertrauensvollen Umgang geschehen kann. |
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| Wertschätzung: | Der Ratsuchende wird mit seinem Anliegen ernst genommen. Ihm und seiner Fragestellung wird Raum gegeben. | |
| Vertraulichkeit: | Ratsuchende müssen und können sich der Verschwiegenheit des Beraters sicher sein. | |
| Unabhängigkeit: | Die Beratung ist funktionell unabhängig und erfolgt ohne Weisung. Die Umsetzung liegt beim Ratsuchenden. | |
| Freiwilligkeit: | Beratung soll als Angebot und Denkanstoß verstanden werden. | |
| 3) Personen des Beratungssystems | ||
| Erste
Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler aber auch für Eltern und
Erziehungsberechtigte sind in der Regel die Klassenlehrerinnen und
Klassenlehrer. Diese sind über die verschiedensten Beratungsmöglichkeiten
der Schule informiert. Sie können neben eigener Beratung aber auch darüber
hinausgehende Beratungsangebote mit der Schulsozialarbeiterin vermitteln,
die selbst Beratung durchführt oder über verschiedenste
Beratungsinstitutionen informiert. Die Beratung im Rahmen der halbjährlichen Förderplangespräche/ Elternsprechtage erfolgt auf der Grundlage der individuellen Förderpläne. Es ist dazu ein Austausch zwischen allen beteiligten Ebenen nötig. Viele Kollegen erstellen über das Förderplangespräch Beratungsprotokolle (Link setzen zu den Vorlagen für Beratungsprotokolle oder Förderplangespräche) zur Dokumentation der Beratungsinhalte und Zielvereinbarungen. Diese werden von den im Beratungsprozess beteiligten Personen unterschrieben werden und jedem anschließend zur Verfügung gestellt werden. Für die Lehrenden gibt es fest institutionalisierte Teamsitzungen, die zur gegenseitigen Beratung genutzt werden können. Darüber hinaus findet ebenfalls Kollegiale Fallberatung statt. Das Kollegium der MWS wird vor allem aber auch durch die Schulsozialarbeiterin unterstützt, „die Informationsquelle“ für weitere Beratungsinstitutionen. Darüber hinaus bietet auch die schulpsychologische Beratungsstelle Hilfe an. Als weitere Ansprechpartner dienen dem Kollegium der Lehrerrat und selbstverständlich die Schulleitung. Den Schülern stehen neben der Schülervertretung und den Schülervertretungs-Lehrern (Link setzen) auch eigens ausgebildete Streitschlichter (Link setzen, falls vorhanden) zur Verfügung. Diese haben vor allem in Pausenzeiten Dienst und helfen in Konfliktsituationen zu vermitteln. Des weiteren stehen ihnen Vertrauenslehrer zur Verfügung. Hinzu kommen noch zwei Beratungslehrerinnen, die Schülern, Eltern, Erziehungsberechtigten aber auch Kollegen Beratung anbietet. Beide haben sich durch eine Fort- bzw. Weiterbildungen professionalisiert. Zu bestimmten Themen stehen Kollegen und Schüler besondere Beratungsinstitutionen zur Verfügung (Berufsberatung durch die Arbeitsagentur, Beratungsstellen), die fest im Jahresplan verankert sind. Flyer zu den Beratungsinstitutionen liegen bei der Schulsozialarbeiterin aus. Als Ansprechpartner für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie die Praktikantinnen und Praktikanten steht neben der Mentorin bzw. dem Mentor die Ausbildungskoordinatorin als beratende Hilfe zur Seite (Siehe Ausbildungskonzept). |
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Das Schaubild zeigt, wie umfangreich und eng miteinander verzahnt die Beratungsmöglichkeiten an unserer Schule sind. |
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| All dies sind Beratungsmöglichkeiten, es liegt an den Beteiligten, ob sie etwas aus dem Angebotsspektrum in Anspruch nehmen möchten. | ||
| 4) räumliche Möglichkeiten der Beratung | ||
| Neben
der Möglichkeit stets im Klassenraum eine Kurz-Beratung durchzuführen, steht
ein eigens eingerichtetes Beratungszimmer zur Verfügung. Es befindet sich
zwischen Eingang und Verwaltungstrakt und ist somit räumlich günstig
gelegen. Darüber hinaus liegt der Raum der Schulsozialarbeiterin in direkter Nachbarschaft. Auf dem Flur der Oberstufenklassen befindet sich das Berufsorientierungsbüro, das vor allem zur Berufsberatung genutzt wird. |
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| 5) zeitliche Möglichkeiten der Beratung | ||
| Einige
Beratungsangebote sind fest im Schuljahr eingeplant, so beispielsweise die
Förderplangespräche mit den Eltern, die Berufsberatung, das Aufsuchen
bestimmter Beratungsstellen (zum Beispiel im Rahmen des Projekts
„Baby-Bedenk-Zeit“ die Diakonie Beratungsstelle) aber auch die monatlichen
stattfindenden Teamtreffen bzw. die
Kollegiale Fallberatung. Persönliche Beratung sowie Beratung bei Lern- und Verhaltensproblemen können nach Absprache festgelegt werden. Die Schulsozialarbeiterin und die Beratungslehrerinnen haben dafür bestimmte Sprechzeiten festgelegt, die Kollegen stehen nach Absprache zur Verfügung. |
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| 6) Beratungsangebote | ||
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Beratung, so wurde oben erwähnt, ist in unterschiedlichsten Bereichen
verankert. Schüler, Eltern und Lehrkräfte können so bei unterschiedlichen
Themen Angebote bekommen, wie: |
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Beratung als Unterstützung bei pädagogischen Fragestellungen |
Zielgruppe dieses Beratungsangebots sind
Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und
Lehrer. Ihnen soll durch die unten aufgeführten Maßnahmen Unterstützung und
eine Reflexionsmöglichkeit des eigenen (erzieherischen) Handelns gegeben
werden. Angebote zu diesem Themenkomplex bieten die Lehrerinnen und Lehrer, die Beratungslehrerinnen, Schülerinnen und Schüler, die Schülervertretungen, die Schülervertretungs-Lehrer, die Schulsozialarbeiterin sowie der Schulleiter. Darüber hinaus gibt es Kontakt zu weiteren Beratungsstellen. |
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Beratung als Entscheidungshilfe |
Zielgruppe dieses Beratungsangebots sind Eltern
und Erziehungsberechtigte, für deren Kind(er) ein Verfahren nach AO-SF eingeleitet
wurde, Schülerinnen und Schüler, die vor der Schulentlassung stehen. Ansprechpartner für diesen Bereich sind die im beauftragten Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, ggf. auch die Schulaufsicht sowie außerschulische Institutionen wie beispielsweise die Arbeitsagentur.
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Beratung als Organisationsberatung |
Zielgruppe dieses Beratungsangebots sind
Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrerinnen und
Lehrer. Ansprechpartner für diesen Bereich sind Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, ggf. auch die Schulaufsicht sowie außerschulische Institutionen. |
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Beratung bei persönlichen Fragestellungen |
Zielgruppe sind alle am Schulsystem beteiligten Personen. Ansprechpartner in diesem Bereich sind die Lehrerinnen und Lehrer, die Beratungslehrerinnen sowie die Schulsozialarbeiterin. | |
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| 7) Literatur | ||
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Henning, C. Und U. Knödler (2007). Schulprobleme lösen. Ein Handbuch für die systemische Beratung. Weinheim: beltz Hubrig, Ch. & P. Herrmann (2005). Lösungen in der Schule. Systemischen Denken in Unterricht, Beratung und Schulentwicklung. Heidelberg: Carl Auer Verlag Palmowski, W. (1995). Der Anstoß des Steins. Systemische Beratungsstrategien im schulischen Kontext. Dortmund: borgmann Steiner, Th. & I. Kim
Berg (2005). Handbuch lösungsorientierten Arbeitens mit Kindern. |
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| Internet: | ||
| www.learn-line.nrw.de zum Thema Beratung | ||
| Psychologische Beratungsstelle für Schule, Jugend & Familie beim Kreis Paderborn | ||
| Sorgentelefon: | ||
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© MWS - Anne Kemper 2009, 2010 |
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