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Zum Turnier haben sich bisher
180 Schülerinnen und Schüler
aus 11 Förderschulen
der Kreise Paderborn, Höxter und Lippe gemeldet.
(Stand 06.06.08)

 

Das Sport Stacking (sportliches Becherstapeln) zählt in Amerika bereits zu den populärsten Trendsportarten für Kinder und Jugendliche. Auch in Deutschland ist sie in den letzten zwei bis drei Jahren immer bekannter geworden. Aufgabe und Ziel des Sport Stacking ist es, zwölf speziell geformte Becher in einer bestimmten Reihenfolge möglichst schnell zu verschiedenen Pyramiden auf- und wieder abzustapeln. Dabei sind genaue Regeln einzuhalten. Der Erfinder des Sport Stackings, Bob Fox aus Colorado (Kalifornien), setzte diese neue Sportart regelmäßig in seinem Sportunterricht ein und konnte beobachten, wie sich Koordinations- und Konzentrationsdefizite, insbesondere bei extrem unruhigen Kindern, verbesserten.

Das schnelle Stapeln der Becher ist eine besonders effektive Methode für die Verbesserung von: 

§                Auge-Hand-Koordination,

§                Reaktionszeit,

§                Beidhändigkeit und Bilateralität,

§                Genauigkeit,

§                Feinmotorik,

§                Teamgeist und Kooperationsfähigkeit

§                Fairness,

§                Selbstvertrauen,

§                Frustrationstoleranz,

§                Konzentrationsfähigkeit

Da immer abwechselnd mit beiden Händen gestapelt und dabei stets die Körpermitte überkreuzt wird, werden beide Gehirnhälften aktiviert, was die neuronalen Verbindungen im Gehirn stimuliert. Es erleichtert so das Lernen neuer Inhalte und Fertigkeiten, wie das Spielen eines Instruments, das Lesen, Schreiben oder auch Fähigkeiten im sportlichen Bereich.

Auf Grund dieser vielschichtigen Fördermöglichkeiten entdecken auch immer mehr Schulen, wie die Meinwerkschule, das Sport Stacking. Aufgrund einer Fortbildung zum Sport Stacking im Studienseminar für Lehrämter Paderborn entstand die Idee, ein Turnier für Förderschulen an der Meinwerkschule zu veranstalten. So haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in einem kooperativen Rahmen, ihr Können zu zeigen und sich mit anderen in der sportlichen Begegnung zu messen.